Presseschau: Lokalverbot für Grüne, Drogenfachgeschäft, Gaddafi in Österreich und peinlich grillende JU

Kleine Presseschau der interessantesten Artikel von den Nebenschauplätzen des politischen Betriebs aus Sicht der Grünen:

Lokal verbietet Grünen den Eintritt
Nordrhein-Westfalen ist konsequent im Schutz von Nichtrauchenden, auch Dank einer Grünen Regierungsbeteiligung. Ein Etablissment in Düsseldorf nimmt das jetzt zum Anlass, Mitgliedern der Partei Lokalverbot zu erteilen (siehe hier). Da aber Mitglieder von Parteien, auch die von den Grünen, kein Brandzeichen auf die Stirn gebrannt bekommen, bin ich gespannt, wie die Überprüfung stattfinden soll.

Junge Union blamiert sich weiter mit geschmacklosem Grillen

JuLis bei Anti-veggie-day-Aktion: „Mein Bauch gehört mir!“

Nachdem die Kanzler*innen-Partei CDU sich bereits mit einer unvergleichen Hysteriedebatte über die grüne Positionierung zum Vegetarismus blamiert hat, steigt ihre „Jugend“organisation „Junge“ Union mit ein und setzte die verbalen Irrwege in praktische um – sie grillt vor grünen Einrichtungen Fleischgerichte, mitlerweile seit bereits einem Monat. Ganz nach dem Motto, unsere Freiheit ist uns wichtiger, als das Leben von Tieren und das Überleben von unserer Umwelt – grauenhaft absurd und respektlos.
Die JuLis von der FDP waren sogar so geschmacklos, dass weibliche Mitglieder der Organisation Schilder mit dem Spruch „Mein Bauch gehört mir“ während der Aktion in den Händen hielten. (siehe hier)

Drogenfachgeschäft in Friedrichshain-Kreuzberg

Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg gehen in Puncto Suchtpolitik statt Drogenkriminalität einen Schritt vorraus. Die Bezirksbürgermeisterin Monica Hermann hat mehrfach angekündigt, beim Bundesgesundheitsministerium eine Erlaubnis zu beantragen, ein Drogenfachgeschäft am Görlitzer Park einzurichten. Der „Görli“ ist seit einiger Zeit einer der Hauptumschlagplätze in Berlin für Marihuana und Cannabis. Die Grünen erhoffen sich eine Beruhigung der Situation, eine Aufwertung der Parksituation und der illegalen Kriminalität einen Riegel vorzuschieben. Eine sehr gute Idee, denn so wird den kriminellen Hinterleuten des Drogengeschäftes eine Einnahmequelle vermiest. (siehe u.a. hier)

Aus Österreich: Grüne mit Sex-Video und Spenden von Gaddafi

Die Grünen in Österreich machen mit einem Sex-Video gegen Homophobie auf sich aufmerksam. Verschiedene Paare unterschiedlichsten Geschlechts erleben sinnliche Momente – umrahmt von dem Slogan „Unsere Liebslingsstellung : Gleichstellung“. Das Video gibts hier.
Die noch weit spannendere Nachricht ist aber folgende: Die Grünen in Wien sollen Mitte der Neunziger Jahre Gelder von Libyens Ex-Präsident Gaddaffi erhalten haben. Wahlkampfspenden? Persönliche Beziehungen? Klingt absurd und doch schwebt der Vorwurf im Raum. Die Grünen regieren in Wien gemeinsam mit der ÖVP, dem österreicherischem Gegenstück zur CDU. Jetzt werfen sie genau dieser die Veröffentlichung der Anschuldigungen vor (siehe hier).

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