Koalitionsbildungen sind auch nur Farbenspiele mit nur einer Farbe

Regierungskoalitionen zu bilden ist ähnlich wie das passende Outfit zusammenzustellen. Es gibt Farben, die zusammen passen und welche, die es einfach nicht tun. Anders als aber bei der Kleidung im Schrank, lassen sich die Parteien immer besser miteinander kombinieren. Statt vieler Farben, erscheint es langsam immer eher nach nur einer Farbe in der politischen Landschaft, die nur noch in Nuancen gewichtige Unterschiede aufweist. Ansonsten lässt sich alles scheinbar willkürlich miteinander zusammenschmeissen.

SPD und Grüne waren vor der Bundestagswahl angetreten, einen Politikwechsel einzuleiten. Merkel und ihre Regierung sollten abgewählt werden, ähnlich wie das in Hessen auch der Fall gewesen war. Niemand hatte durchblicken lassen, dass eigentlich jeder mit jedem regieren könne. Das wäre aber ehrlicher gewesen. Ehrlicher als bis zum Schluß als Ziel auszugeben, Merkel oder Bouffiér, deren Regierungen und den gesamten Politikstil abwählen zu wollen, um sich anschließend direkt aus der rhetorischen Fundamentalopposition heraus an einen Tisch mit eben diesen zu setzen und gemeinsam Koalitionsverhandlungen auszuloten. Wozu hat es überhaupt den Wahlkampf gegeben?

Wäre es nicht ehrlicher gewesen, einfach für die jeweiligen Themen und Ziele der eigenen Partei Werbung zu machen und faktenbasiert zu kritisieren anstatt konsequent und pauschal gegen die CDU und für Rot-Grün zu mobilisieren? Für die wählende Bevölkerung läge dann vor der Wahl zumindest klar vor Augen, was sie mit ihrer Stimme wählt – Eventualitäten und keine Versprechungen, Themen und keine Koalitionen.

Aber dann wäre offensichtlich, was sich im parlamentarischen Abstimmungsverhalten und den scheinbar beliebigen Variationen der Regierungsbildungen andeutet. Die Parteien sind von einer mutlosen Politik ergriffen, die sich auf Minimalkonsense verständigt, statt Ideen zu entwickeln und alternative Wege gehen zu wollen. Selbst die Linke fährt in ostdeutschen Landesparlamenten keine von Grundauf andere Politik, als die anderen vier großen Parteien. Unterschiede lassen sich nur noch im Detail erkennen und auf dieser Grundlage lassen sich die Regierungsparteien tatsächlich willkürlich austauschen wie Kleidungsstücke, die mehr oder weniger alle die gleiche Farbe besitzen.

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Kabinett Merkel 3 : Top5 der Menschen, die an der Macht kleben

Zum dritten Mal besteigt Angela Merkel den Thron der Macht in der Bundesrepublik Deutschland und lässt sich zur Kaiserin, ähh, Kanzlerin krönen. Von ihren davorigen politischen Aktivitäten abgesehen, wird sie am Ende dieser Legislaturperiode, wie ihr großes Vorbild Altkaiser, verdammt, -KANZLER Helmut Kohl sechzehn Jahre im Amt gewesen sein. Das gesamte Kabinett sprudelt allerdings von Personen, die schon seit langer Zeit an öffentlichen Ämtern kleben, wie die Bienen am Honig.

Deshalb folgt hier die TOP5 von Minister*innen, die die längste Zeit in öffentlichen Ämtern auf Landes- und Bundesebene verbracht haben und einfach nicht von der Macht lassen können. Schon mal was von Macht teilen und abgeben gehört?

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WTF!? Makkaroni-Nudeln können Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen!?!

Seit Jahren lese ich mir die Etiketten auf Lebensmitteln durch und was entdecke ich dann vor ein paar Tagen auf einer Packung Makkaroni-Nudeln mit Chedarkäsesauce?

Farbstoffe ([Tartrazin, Gelborange S] können Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen)

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Laut Wikipedia wird der Stoff Tartrazin als gesundheitsschädlich eingestuft, als Auslöser für Allergien gesehen und einige Studien machen ihn sogar für Hyperaktivität mitverantwortlich! (siehe hier) Ähnliches liest sich in Wikipedia für den Stoff Gelborange S. (siehe hier)

Eine einfache Frage drängt sich auf: Wie können solche Stoffe legal auf den Markt kommen und vertrieben werden?