Aufgedeckt: Rasmussens Vorwürfe an Fracking-Bewegung stammen aus Methodenseminar mit Putin

Vor zwei Tagen hatte der Generalsekreatär der NATO, Anders Fogh Rasmussen, der europäischen Anti-Fracking-Bewegung vorgeworfen, von Russland unterstützt zu werden. Auf einer Veranstaltung in London hatte er gesagt, die Organisationen in Europa, die sich gegen das gefährliche Fracking-Verfahren engagieren, würden von Russland Hilfe gestellt bekommen oder sogar direkt vom Kreml gesteuert. Jetzt kommt heraus, warum er das gesagt hatte.

Ganz Europa hatte sich gefragt, wie Rasmussen auf die verblödete Idee gekommen war, so etwas zu denken und auch noch auszusprechen. Dank intensiver Recherchen und den Berichten eines Insiders stellt sich nun heraus, Rasmussen hatte vor einiger Zeit an einem Politikseminar teilgenommen, das sich unter dem Titel „Umgang mit unliebsamer Opposition“ mit der Frage beschäftigte, wie missliebige Nichtregierungsorgansationen diskreditiert und abgewickelt werden können. Seine aktuellen Äußerungen sind demnach die ersten Umsetzungen aus den praktischen Übungen dieses Seminarwochendes vom Frühjahr 2013. Bei dem Seminar mit dabei gewesen war auch Russlands Präsident Vladimir Putin. Der hatte das Wissen bereits letztes Jahr angewandt, als er ausländische NGOs kurzerhand per Gesetz zu agentenähnlichen und damit illegalen Organisationen erklärte.

Rasmussen und Putin beim Methodenseminar „Umgang mit unliebsamer Opposition“. Andere Staatsoberhäupter und Politiker vom Insider anonymisiert.

Ein Insider sagt, anders als Putin hätte Rasmussen als NATO-Generalsekretär weniger Macht und Möglichkeiten und müsste sich deshalb auf Rhetorik und Hinterzimmergespräche beschränken. „Deshalb setzt er gleich seine Erfahrungen aus der ersten Seminareinheit um: Opposition und soziale Bewegungen in der Öffentlichkeit als ausländische Verschwörung diskreditieren.“ Dass Rasmussen aber gerade Putins Russland als Buhmann für seine Schmutzkampagne auswählt, überrascht den Insider. „Bei dem Seminar hatten sich beide noch wunderbar verstanden.“, sagt er.
Der nächste Schritt für Rasmussen wäre laut dem Insider, Untersützer zu finden und die Medien aufzustacheln. Wenn sich dann noch ein, zwei fingierte Beweise beschaffen lassen, können in Ruhe die Strafbehörden eingeschaltet werden und die Anti-Fracking-Bewegung wäre Geschichte. „Rasmussen bräuchte dann nicht einmal ein Gesetz und hätte diese Übungseinheit ideal umgesetzt.“, freut sich der Insider.

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