Das Google-Imperium: Übersicht aller Produkte, Dienste und Übernahmen

Wie alle Großkonzerne, vorallendingen die aus der Internet-Branche, schluckt Google systematisch andere Unternehmen., gründet eigene und setzt hauseigene Projekte in Gang. Auffällig bei Google jedoch ist, dass die Projekte teilweise spektakuläre Ausmaße annehmen, wie die Besiedelung des Mondes beispielsweise, und die Dienste und Übernahmen sich immer weiter von dem eigentlichen Ursprungsfeld des Konzernes, der Suchmaschine, entfernen und im „Real Life“, also in der Offline-Welt, beheimatet sind. Das Ziel: die Verknüpfung beider Welten. Die Schnittstelle: Google.

Das Unternehmen sammelt ruhelos alle Daten seiner Dienste und Unternehmen und verknüpft diese zu einer so genannten „Big Data“-Sammlung. Kein anderer Konzern dieser Welt kann auf so eine Masse von unterschiedlichen Daten aus zugreifen, kein anderer hat so viele Daten von so vielen Menschen.
Diese Monopolstellung wirft nicht nur aus Wettbewerbssicht Fragen und Probleme auf. Auch der Daten- und Bürgerschutz ist davon betroffen. Was macht Google mit den ganzen Daten? Was gibt es für den Konzern, aber auch für Regierungen oder kriminelle Strukturen für Möglichkeiten mit der unheimlichen Datenvielfalt? Ist bald die Grenze zwischen Einflussnahme und Manipulation überschritten, wenn allein die Algorithmen von Google entscheiden, was für Suchergebnisse wir geliefert bekommen, welche Werbung wir sehen, welche Informationen uns zustehen? Spätestens mit dem Dienst ‚Google Now‘ lassen Nutzer*innen den Konzern nicht nur tief in die eigene Alltagswelt eindringen, sie lassen sie sich sogar von ihm bestimmen.

Die folgende Grafik soll die Masse an Googles Unternehmungen und Datenquellen verdeutlichen und damit für die riesigen Einflussmöglichkeiten des Konzerns sensibilisieren. Datenschutz ist nicht nur ein Privileg, mit dem wir uns gut fühlen sollen oder auf den wir leichtfertig verzichten können. Der Schutz der Privatsphäre ist eine Frage der persönlichen und gesellschaftlichen Sicherheit und der eigenen Freiheit, denn nur wenn ich selbstbestimmt entscheiden kann, was ich wie wann mache, kann ich mich frei entfalten. Konzerne und Firmen werden nie das individuelle Wohl, sondern nur ihre eigene Gewinnmaximierung im Blick haben.

googlegrafik4Fertig

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